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Last-Minute-Bucher: So sprechen Sie sie gezielt an
Noch freie Plätze für den Sommer? Damit sind Sie nicht allein. Immer mehr Menschen buchen ihren Urlaub erst kurz vor der Abreise. Kein Grund zur Panik, denn das bedeutet nicht, dass Gäste ausbleiben, sondern nur, dass sie später entscheiden. Mit kleinen Anpassungen können Sie genau darauf reagieren.
Erfahren Sie, warum Last-Minute-Buchungen in diesem Sommer so wichtig sind und wie Sie auch kurzfristige Entscheider erfolgreich für Ihren Campingplatz oder Ferienpark gewinnen können.
Warum wird immer häufiger kurzfristig gebucht?
Drei Entwicklungen führen gemeinsam dazu, dass Gäste ihre Entscheidungen heute später treffen als noch vor einigen Jahren:
- Das Wetter entscheidet über die Buchung. Bei einer guten Wettervorhersage steigt die Zahl der Buchungen schnell an. Bei einem unsicheren Sommer warten viele lieber ab, bevor sie fest buchen.
- Der Geldbeutel spielt eine immer größere Rolle. Durch gestiegene Preise warten Gäste bewusst ab, ob sie noch ein besseres Angebot finden, bevor sie buchen.
- Die Niederlande bleiben beliebt, aber die Entscheidung wird sorgfältig abgewogen. Der Urlaub im eigenen Land steht ganz oben auf der Liste, gerade weil er oft günstiger ist als im Ausland. Das bedeutet jedoch, dass Gäste mehrere Optionen bis zum letzten Moment offenhalten.
Die Folge: weniger Frühbucher, aber eine Gruppe von Gästen, die sich trotzdem noch entscheidet, oft nur wenige Tage vor der Anreise. Wer in diesem Moment sichtbar und buchbar ist, gewinnt diesen Gast.
5 Tipps, um Last-Minute-Bucher diesen Sommer für sich zu gewinnen
1. Sorgen Sie dafür, dass alle Angaben korrekt sind
Nichts frustriert einen Last-Minute-Bucher mehr als ein Stellplatz, der auf der Website noch verfügbar erscheint, beim Buchen aber bereits belegt ist. Oder wenn ein Rabatt versprochen wird, der im Buchungsprozess nicht korrekt angezeigt wird.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Buchungssystem in Echtzeit mit Ihrer Verfügbarkeit verbunden ist, sodass Gäste direkt und ohne Anruf oder Wartezeit buchen können. Je geringer die Hürde, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Last-Minute-Entscheidung auch tatsächlich zu einer Buchung wird.
Ist ein schönes Wochenende oder eine warme Woche gemeldet? Warten Sie nicht darauf, dass Gäste Sie finden, sondern werden Sie selbst aktiv und gehen Sie mit einer kurzen Social-Media-Nachricht oder einer gezielten Aktion nach außen. Ein einfacher Post mit direktem Buchungslink wirkt oft besser als eine große Frühbucherkampagne. Last Minute braucht auch Last-Minute-Content.
4. Setzen Sie gezielte Last-Minute-Aktionen ein
Ein Rabatt muss nicht Ihre gesamte Preisstrategie durcheinanderbringen. Denken Sie eher an eine zusätzliche Nacht bei einem längeren Aufenthalt, einen kleinen Preisnachlass auf bestimmte Stellplätze, die sonst leer bleiben würden, oder ein Last-Minute-Paket mit einem kleinen Extra.
So füllen Sie gezielt freie Kapazitäten, ohne dass Frühbucher das Gefühl bekommen, zu viel bezahlt zu haben.
5. Vergessen Sie Ihre treuen Gäste nicht
Bevor Sie breit werben, denken Sie an die Menschen, die Sie bereits kennen: frühere Gäste, Newsletter-Abonnenten und Ihre Social-Media-Follower. Eine kurze, persönliche Nachricht konvertiert oft besser und günstiger als eine neue Anzeige.
Diese Zielgruppe kennt Ihren Park bereits und hat eine deutlich niedrigere Hürde, spontan zu buchen.
Gäste, die später buchen, buchen nicht weniger, sondern anders. Mit Echtzeit-Verfügbarkeit, aktueller lokaler Sichtbarkeit und Content, der genau den richtigen Moment trifft, füllen Sie auch die letzten freien Plätze, ohne Ihre Identität als eigenständiger Park aufzugeben.
Möchten Sie wissen, wie das für Ihren Campingplatz oder Ferienpark funktioniert? Wir unterstützen Sie gerne dabei, einen Ansatz zu entwickeln, der zu Ihrer Saison und Ihren Gästen passt.
