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Google-Unternehmensprofil für Campingplätze
Ein Google-Unternehmensprofil, offiziell Google Business Profile, ist das Tool, mit dem Sie diese Eintragung selbst in die Hand nehmen können. Es ist völlig kostenlos und hat direkten Einfluss darauf, wie viele Gäste Ihren Campingplatz finden und ob sie weiterklicken oder zu einem Konkurrenten weiterscrollen.
In diesem Blogbeitrag erklären wir, warum das Google-Unternehmensprofil für Campingplätze so wichtig ist, was bei den meisten Profilen schief läuft und wie Sie es in sechs Schritten richtig einrichten.
Warum ist das Google-Unternehmensprofil für Campingplätze so wichtig?
Wenn jemand nach „Campingplatz Niedersachsen” oder „Campingplatz Emsland” sucht, zeigt Google über den normalen Suchergebnissen eine Karte mit drei Einträgen an. Dieses sogenannte Map Pack ist das Erste, was der Suchende sieht. Wer dort aufgeführt ist, erhält die meisten Klicks. Wer nicht aufgeführt ist, wird übersehen, auch wenn die Website gut ist.
Gäste planen ihren Aufenthalt immer häufiger über Google Maps. Sie suchen nach Orten, sehen sich Fotos an, lesen Bewertungen und prüfen, ob der Campingplatz ihren Wünschen entspricht, bevor sie überhaupt auf Ihre Website kommen. Ein gut ausgefülltes Google Business Profile ist also kein Nice-to-have. Es ist die erste Visitenkarte, die darüber entscheidet, ob jemand bei Ihnen oder beim Nachbarn bucht.
Wie Campingplätze Google-Unternehmensprofile nur halb nutzen
Die meisten Campingplätze sind bereits aufgeführt, aber sie beanspruchen ihren Eintrag nicht oder füllen ihn nur unvollständig aus. Dies sind die häufigsten Probleme.
- Der Eintrag wurde nicht beansprucht
Wenn Sie bei Ihrem Unternehmen auf Google den Text „Dieses Unternehmen beanspruchen“ oder „Sind Sie der Eigentümer?“ sehen, hat niemand die Kontrolle darüber. Google kann dann selbst Informationen auf der Grundlage externer Quellen hinzufügen oder ändern. Sie haben kein Mitspracherecht. - Wichtige Felder sind leer oder falsch ausgefüllt
Viele Profile enthalten nur einen Namen und eine Adresse. Kategorie, Öffnungszeiten, Website, Telefonnummer, Beschreibung und Ausstattung sind nicht angegeben oder wurden nie aktualisiert. Google schätzt Vollständigkeit, und Gäste auch. - Saisonale Öffnungszeiten werden nicht angepasst
Dies ist ein häufiger Fehler bei saisonalen Unternehmen. Wenn Ihre Öffnungszeiten im Google-Unternehmensprofil angeben, dass Sie geschlossen haben, obwohl Sie geöffnet haben, kostet Sie das direkte Buchungen. Jemand, der einen Campingplatz sucht und sieht, dass dieser „geschlossen” ist, klickt einfach zum nächsten weiter. Aktuelle Informationen sind kein Detail, sondern grundlegend. - Bewertungen werden nicht verwaltet
Beschwerden werden manchmal per E-Mail oder Telefon bearbeitet, aber nicht öffentlich auf Google beantwortet. Dabei liest jeder, der Ihr Profil besucht, diese Bewertungen. Ein Profil, in dem der Eigentümer aktiv auf positive und negative Bewertungen reagiert, schafft mehr Vertrauen und sorgt für mehr Klicks.

Google-Unternehmensprofil als Campingplatz einrichten: 6 konkrete Schritte
1. Profil beanspruchen und verifizieren
Suchen Sie bei Google nach dem Namen Ihres Campingplatzes und prüfen Sie, ob ein Button zum Beanspruchen des Profils angezeigt wird. Gehen Sie anschließend zu business.google.com und folgen Sie den Verifizierungsschritten – meist per Post, E-Mail oder Telefoncode. Ohne Verifizierung haben Sie keine volle Kontrolle über Ihr Google-Unternehmensprofil.
2. Die richtige Kategorie wählen
Die Hauptkategorie entscheidet, bei welchen Suchanfragen Google Sie anzeigt. Wählen Sie „Ferienpark“ oder „Campingplatz“, je nachdem, was am besten zu Ihrem Angebot passt. Zusätzlich können Sie bis zu zehn weitere Kategorien hinzufügen, z. B. „Wohnmobilpark“, „Bungalowpark“ oder „Glamping-Unterkunft“, wenn dies zutrifft.
3. Einheitliche Basisinformationen pflegen
Name, Adresse und Telefonnummer sollten exakt mit Ihrer Website und anderen Plattformen übereinstimmen. Diese Konsistenz signalisiert Google, dass Ihr Betrieb vertrauenswürdig ist, und verbessert Ihre lokale Auffindbarkeit. Ergänzen Sie außerdem eine Beschreibung mit relevanten Keywords: Art des Campingplatzes, Region, Stellplatzarten und besondere Einrichtungen.
4. Fotos und Ausstattung hinzufügen
Bilder sind das Erste, was Gäste auf Google Maps sehen. Laden Sie klare Fotos von Stellplätzen, Sanitäranlagen, Unterkunftstypen und der Umgebung hoch. Profile mit guten Bildern erzielen nachweislich mehr Klicks. Tragen Sie außerdem die Ausstattung ein: WLAN, haustierfreundlich, Spielplatz, Schwimmbad, privates Sanitär. So sehen potenzielle Gäste sofort, ob Ihr Campingplatz zu ihren Wünschen passt.
5. Öffnungszeiten aktuell halten
Passen Sie Ihre Saisonzeiten rechtzeitig an, sowohl vor Beginn als auch nach Ende der Saison. Nutzen Sie auch die Option für temporäre Änderungen, z. B. wenn die Rezeption im Nachsaison-Betrieb andere Öffnungszeiten hat oder das Schwimmbad vorübergehend geschlossen ist. Google und Ihre Gäste schätzen aktuelle Informationen.
6. Google-Bewertungen aktiv verwalten
Reagieren Sie auf Bewertungen, sowohl positive als auch negative. Auf positive Bewertungen reicht eine kurze, persönliche Antwort. Auf negative Bewertungen reagieren Sie ruhig und lösungsorientiert, ohne in eine Diskussion zu gehen. Potenzielle Gäste sehen, wie Sie auf Feedback reagieren, nicht nur die Bewertung selbst.
Langfristiger Effekt bei geringem Aufwand
Ein vollständiges, gepflegtes Google-Unternehmensprofil kostet zunächst ein bis zwei Stunden zur Einrichtung. Danach genügen kleine Updates: Öffnungszeiten anpassen, neue Fotos hinzufügen und eingehende Bewertungen beantworten.
Das Ergebnis: Sie erscheinen sichtbar im „Map Pack“ bei Suchanfragen wie „Camping [Ihre Region]“, Ihre Gäste erhalten sofort die richtigen Informationen, und Ihr Profil strahlt bereits Vertrauen aus, bevor jemand Ihre Website besucht.





